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UNSERE AKTUELLEN PROJEKTE 

Badezentrum Gliesmarode

95 Mio. €

Projektvolumen

4 Jahre

Bauzeit

2028

Fertigstellung

Sanierung der Stadthalle Braunschweig

Ein Stück Braunschweig

Das Badezentrum Gliesmarode wird umfassend saniert, damit es ein Ort für Schwimmen, Sport und Freizeit in Braunschweig bleibt. Wir setzen dabei bewusst auf eine vollständige Sanierung in einem Bauprozess, um spätere erneute Schließungen zu vermeiden. Unterstützt wird das Projekt durch das große Engagement der Bürgerschaft, die unter anderem mit Spenden zur Zukunft des Bades beiträgt. Ziel ist es, das modernisierte Bad 2029 wiederzueröffnen und damit eine zentrale Sport- und Freizeitinfrastruktur für Schulen, Vereine und Familien zu sichern.

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Schön für Braunschweig

„Das große Engagement der Bürgerschaft zeigt eindrucksvoll, wie wichtig das Badezentrum für Braunschweig ist. Gemeinsam werden die SFB und die Bädergesellschaft alles daransetzen, dass es so schnell wie möglich wieder ein Ort für Familienbadespaß und Schulschwimmen wird und die Bäderlandschaft in Braunschweig wieder bereichert“,

sind sich Natascha Wessling (links), Geschäftsführung SFB, und Tobias Groß (rechts), Geschäftsführung Stadtbad GmbH, einig.

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Ein Herzensprojekt

„Über die Position als Projektleiter bei der Sanierung Bad Gliesmarode freue ich mich besonders, weil wir das Schwimmbad für alle Braunschweigerinnen und Braunschweiger sanieren, also auch für mich und meine Töchter.“

Stefan Hüneburg, Projektleiter

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FAQ

> Wie lange wird der Bau dauern?

Die Arbeiten sollen 2028 abgeschlossen werden

 

> Warum dauert es so lange?

Antwort

 

> Warum Abriss und Neubau statt Sanierung ?

Antwort

Was ist die Stadthalle, warum wird sie saniert und was sind die Herausforderungen?

Die Stadthalle Braunschweig wurde 1962-65, in den Zeiten von Wirtschaftswunder und florierender Popkultur, errichtet. Sie greift Gestaltungselemente des damals vorherrschenden „Brutalismus“ in der Architektur (abgeleitet vom französischen „Beton Brut“ von Le Corbusier) mit Sichtbeton, groben Texturen aber auch regionalen und langlebigen Baustoffen auf. Mit ihrer markanten und zeittypischen Optik aus kantigen geometrischen Formen, Waschbeton-Außenflächen und großen Glasfassaden spiegelt sie dabei nicht nur den Zeitgeist, sondern vielleicht auch eine spezielle Braunschweiger Note des „Herb, aber herzlich“ wider.

 

Mit ihren mehr als 400 Räumen auf 23.000m2 Fläche und zwei unabhängig bespielbaren Sälen bot die Stadthalle der Veranstaltungs- und Kongresswirtschaft der Stadt völlig neue Perspektiven.

 

Von populären Fernsehshows mit prominenten Moderatoren über Popkonzerte bis hin zur „Original Peking Oper“ hat man auf der Bühne der Stadthalle Braunschweig in der Vergangenheit denn auch nahezu alles gesehen, was der nationale und internationale Kulturbetrieb hergibt. Auch als Veranstaltungsort für Fachkongresse oder politische Versammlungen wurde das Gebäude häufig gebucht. Bis heute ist die Stadthalle der einzige Veranstaltungsort in Braunschweig, der variabel aber passgenau für eine Kapazität von 500-2.300 Besuchern bespielbar ist.

 

Vor diesem Hintergrund wurde entschieden, keinen Neubau zu planen, als im Jahr 2017 ein immenser Sanierungsbedarf ermittelt wurde. Stattdessen soll die Stadthalle bis 2028 zu einer „State-of-the-Art“ Kongress- und Veranstaltungshalle werden, welche höchste Ansprüche an Zukunftsfähigkeit, Nachhaltigkeit sowie Energieeffizienz mit Modernisierung und Wirtschaftlichkeit vereint.

 

Eine besondere Herausforderung ist, dass die Stadthalle noch während der bereits laufenden Planung unter Denkmalschutz gestellt wurde. Das erfordert Kreativität, Flexibilität und viel Fingerspitzengefühl, denn es gilt, das optimale Gleichgewicht aus denkmalgeschützter Identität einerseits sowie modernster Gebäudetechnik andererseits herzustellen. Statt großflächiger Umbauten sind hier innovative Lösungen gefragt!

Nachhaltigkeit hat so oberste Priorität für das gesamte Planungsteam. Zentral ist hier die Installation eines hochmodernen Energiemanagementsystems, das den Verbrauch bedarfsgerecht und äußerst effizient steuert. Dazu kommt eine umfangreiche Dämmung, die von außen nicht sichtbar hinter der Fassade und auf Dachflächen ansetzt. Auch in die teils großflächigen historischen Fensterrahmen wird eine moderne Wärmeschutzverglasung eingebaut, die den optischen Eindruck der Architektur nicht verfälscht, gleichzeitig aber für die erforderliche Isolierung sorgt. Eine tragende Säule des neuen Energiekonzeptes sind rund 40 Geothermie-Sonden, die auf dem Gelände der Stadthalle bis zu einer Tiefe von 200 Metern gesetzt wurden. Damit lassen sich die Wärmepumpen betreiben, die bedarfsgerecht sowohl Wärme als auch Kälte erzeugen. Das Verfahren ist nachhaltig, da sich die entsprechende geologische Schicht von selbst regeneriert. Dazu wird die auf den nicht einsehbaren Dachflächen installierte umfangreiche Photovoltaik eigenen Strom erzeugen.

Auf diese Weise wird die Stadthalle zukünftig die meiste Zeit des Jahres autark und weitestgehend ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe betrieben.

Neben zusätzlicher Dachflächenbegrünung wird es ein Retentionsbecken geben, das im Fall von Starkregenereignissen Wasser auffängt und erst nach und ins Erdreich abgibt.

 

Neben dem Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit steht dabei natürlich die Wirtschaftlichkeit im Fokus. Hier wird es neben den reduzierten Energiekosten für das Team vor allem darum gehen, Zugänge und Fluchtwege so zu ändern, dass alle verfüg- und bespielbaren Räumlichkeiten gleichzeitig und unabhängig nutzbar werden und eine höhere Auslastung möglich wird.

 

Das Sanierungsteam umfasst fast einhundert Projektbeteiligte aus 13 verschiedenen Fachplanungsbüros, die sich zu regelmäßigen Updates gemeinsam im Projektbüro direkt in der Stadthalle treffen. Gesteuert wird das gesamte Vorhaben von der Hochbau-Sparte der Struktur-Förderung Braunschweig GmbH und damit der Geschäftsführerin Natascha Wessling. Ihr überwiegend weibliches Team bringt aus diversen Bauvorhaben und Architekturbüros umfangreiche Erfahrungen und Ideen mit, um die „Grande Dame“ Stadthalle zukunftsfein und -fit zu machen.

Wie lange wird der Bau dauern?

Die Arbeiten sollen 2028 abgeschlossen werden

 

Wie teuer sind die Maßnahmen?

Die Kosten für das gesamte Projekt liegen bei etwa 140 Millionen Euro

 

Warum Sanierung statt Abriss und Neubau?

Aspekte wie Nachhaltigkeit und Denkmalschutz fordern es Gebäude dieser Art zu erhalten.

Sanierung der Stadthalle Braunschweig

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Für neue Erinnerungen

„Ich habe selbst meine Kindheit und Jugend im Badezentrum Gliesmarode verbracht. Diese Möglichkeit möchte ich gern an unsere Kinder weitergeben. Deswegen liegt mir die Sanierung sehr am Herzen.“

Mirka Dombrowski, Projektassistenz

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Warum ist die Sanierung notwendig?

Im Badezentrum bestehen derzeit Mängel, die einen sicheren Betrieb nicht ermöglichen. Gleichzeitig stehen technische Modernisierungen an, die für einen langfristigen Betrieb notwendig sind. Eine umfassende Sanierung ist die sinnvollste Lösung. Ziel ist ein betriebssicheres und zukunftsfähiges Schwimmbad für alle Bürgerinnen und Bürger. 

 

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören eine neue Dach- und Fassadenkonstruktion sowie eine vollständig erneuerte Bädertechnik. Ein Jahr wird für Planung und Vergabe benötigt. Für die Baumaßnahmen sind zwei Jahre erforderlich. Im Vergleich zu ähnlichen Sanierungen ist dieser Zeitraum kurz.

Im Beispielbild können Sie sehen, dass die Dachträger zusätzlich zur ursprünglichen Abstützung (5) mit weiteren Stützen gesichert wurden (3). Dazu war eine Verstärkung notwendig (1) und zuletzt eine Baustütze (2). Nach aktuellem Stand entspricht die Dachkonstruktion nicht mehr den Auflagen und muss saniert werden. Wegen verschiedener technischer Anlagen, die mit dem Dach verbunden sind, wie bspw. dem Lüftungsschacht (4), führt das direkt zu einer Reihe an Folgemaßnahmen. Dabei verbessern wir die energetische Bilanz des Schwimmbades und schaffen ein Badezentrum, das allen Braunschweigerinnen und Braunschweigern in Zukunft viel Freude bereitet.

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Durch Bündelung der Maßnahmen werden Kosten gespart.

Die Kosten entstehen vor allem durch notwendige grundlegende bauliche und technische Arbeiten. Dazu gehören unter anderem eine neue Dach- und Fassadenstruktur und eine vollständig erneuerte Bädertechnik. Weil wir diese Maßnahmen gebündelt umsetzen, können Bauzeit und Kosten insgesamt reduziert werden.

Spaß an Technik

„Als Meister in Veranstaltungstechnik und Meister Gas-Wasserinstallateur hab ich schon einiges an Technik gesehen. Das bekannte und das Neue in diesem Projekt zu verbinden gefällt mir ziemlich gut.“

Olaf Heinsohn, Projektmanager Bau

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Möchten Sie mehr über das Projekt erfahren?

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